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Partnerschaft für Bildung
Thursday, 21 October 2010 13:44
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ETTENHEIM. Win-win-Momente beschreiben Situationen, in denen Partner im Handeln sich gemeinsam auf der Gewinnerseite sehen. Gestern war im August-Ruf-Bildungszentrum ein solcher Moment. Schulleitung und K+U-Printware, einer der führenden Hersteller von Tintenpatronen und Tonern in Europa mit Sitz in Ettenheim, stellten ihre Partnerschaft vor. Sichtbares Ergebnis: In einem neu eingerichteten Computerraum entstanden 13 Schülerarbeitsplätze, ausgestattet mit nagelneuen Notebooks. Weitere zehn gespendete K+U-Drucker wurden verkauft und vom Erlös die Vernetzung der Schule verbessert.

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Die ersten Gewinner der Partnerschaft: Schüler des Bildungszentrums im neu eingerichteten PC-Unterrichtsraum.Unternehmer Michael Unmüßig, der vor fast genau 20 Jahren das Dienstleistungsunternehmen mitgründete und inzwischen Management und Produktion mit etwa 150 Mitarbeitern auf dem ehemaligen BASF-Werksgelände konzentriert hat, begreift indes die Kooperation nicht als reines Sponsoring. "Zu unserer Firmenphilosophie zählt zwar, unser Sponsoring ausschließlich an sozialen Kriterien auszurichten und im Schwerpunkt damit die Region zu unterstützen. Aber langfristig muss das Unternehmen auch an seinen Mitarbeiternachwuchs denken. Wir müssen deshalb schon in der Schule die jungen Menschen für unser Unternehmen und den Standort begeistern", beschrieb Unmüßig gestern in einem Pressegespräch mit Schulleiterin Beate Ritter, Konrektor Christof Terglane sowie Bürgermeister Bruno Metz den zweiten Grund für die Partnerschaft. Eigens angereist war übrigens auch Kultusminister Helmut Rau zur von Elternbeiratsvorsitzenden Thomas Breyer-Mayländer moderierten Runde.

 

Für Beate Ritter und Christof Terglane kam das Angebot des Unternehmens gerade zur rechten Zeit. Denn der Stand der technischen Ausstattung im November 2007 war alles andere als ausreichend für die neuen Bildungsziele im IT-Bereich. Denn zur informationstechnischen (IT) Grundausbildung gehört inzwischen ein ganzes Netzwerk von fächerübergreifendem Unterricht mit PC-Unterstützung. An die 480 Schulstunden verbringt inzwischen ein Schüler im Unterricht von Klasse fünf bis zum Abschluss in Klasse 10 am PC. Mit zwei Servern an der Schule, die nicht vernetzt sind, 32 Rechnern verteilt auf zwei Gebäude für rund 550 Schüler in Haupt- und Realschule konnte die Schule vor zwei Jahren diese Bildungsziele nur schwerlich erfüllen.

Die langfristig angelegte Kooperation mit K+U-Printware ermöglichte der Schule dann in zwei Jahren die Vernetzung im Bildungszentrum auf ganz neue Füße zu stellen. Über einen Server werden inzwischen zwei PC-Räume und eine PC-Insel im Foyer, an der auch außerhalb des Unterrichts gearbeitet und geservt werden kann, bedient. "Die Schule hat bei der Vernetzung auch sehr viel Eigenleistung durch Fachlehrer und studentische Hilfskräfte von der FH Offenburg eingebracht", erklärte Ritter. Heute können sich 500 Haupt- und Realschüler über persönliche Kennworte in das Netz der Schule einloggen.

 

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