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AMES-Test
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Der Ames-Test ist eine bakterielle Prüfmethode auf erbgutverändernde Eigenschaften von Stoffen (Mutagenitätstest). Diese Prüfung wurde Anfang der 70er Jahre entwickelt und nach ihrem Erfinder, Prof. Bruce Ames* benannt. Der Ames-Test ist "negativ" wenn keine Erbgutveränderungen festgestellt werden.

Im Ames-Test kann die eventuelle mutagene Wirkung von Stoffen oder deren Verunreinigungen nachgewiesen werden, weil diese typische Veränderungen an der Erbsubstanz von Bakterien hervorrufen. Dies wird dann als mutagen im Ames-Test (Ames-positiv) bezeichnet. Dieser entwickelte Kurzzeitmutagenitätstest wird routinemäßig vor allem in der chemischen und pharmazeutischen Industrie durchgeführt.

Alle in freecolor-Tonerkartuschen verwendeten Materialien sind nach diesen Kriterien getestet und enthalten keine Substanzen, die das menschliche Erbgut beeinflussen.

Testverfahren:
Es werden Bakterien, die durch eine Punktmutation in einem Gen nicht mehr in der Lage sind eine bestimmte Aminosäure zu synthetisieren (Auxotrophie), auf einen diese Aminosäure nicht enthaltenden Nährboden (Agar) aufgebracht (ausgesät). Da diese Bakterien zur Fortexistenz auf diese Aminosäure angewiesen sind, würden sie absterben bzw. könnten sich nicht auf diesem Mangelmedium vermehren.

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Bruce Nathan Ames (* 16. Dezember 1928 in New York City) ist Professor für Biochemie und molekulare Biologie sowie Direktor des National Institute of Environmental Health Science an der Universität Berkeley, Kalifornien.

 

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